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CDTF-Studierende erkunden mittelalterlichen Brandschutz, Paderwasser und den Heiligen Liborius

Auch in diesem Sommersemester belegen wieder mehrere CDTF-Studierende den Kurs „Technisches Deutsch für ausländische Studierende“.  Zum Einstieg in diese Lehrveranstaltung verlegte Karina Rohlfing das Kommunikationstraining in die Innenstadt von Paderborn. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Stadtrundgangs zählte die Nutzung des Paderwassers in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Um bei einem Brand der zahlreichen Fachwerkhäuser schnell Löschwasser vor Ort zu haben, wurde vor rund 500 Jahren die Paderborner Wasserkunst errichtet. Durch Wasserkraft angetrieben konnte das Wasser der Paderquellen in mehrere höhergelegene Kümpe unter anderem in den Liboriuskump am Kamp gepumpt werden. An das Wäschewaschen in der Warmen Pader erinnern die Skulpturen der Paderborner Waschfrauen. Auch heute noch wird das Paderwasser von einer Kornmühle genutzt, um Getreide zu mahlen. Studierende aus der CDTF kamen während des Stadtrundgangs in engen Kontakt mit ihren Kommilitonen aus dem Iran, Tunesien und oder aus Ägypten. Gemeinsam erfuhr die internationale Studierendengruppe auch Wissenswertes zum Liborifest, das in jedem Sommer zu Ehren des Heiligen Liborius, dem Schutzpatrons der Stadt Paderborn, gefeiert wird. Dem Pfau vom Liboriuskump begegnete die Gruppe später am Brunnen vor dem Drei-Hasen-Fenster noch einmal: der Legende nach hat der Pfau (Foto hinten links) die Gebeine des Heiligen Liborius auf dem Weg von Le Mans nach Paderborn vor über 1000 Jahren begleitet.  In Paderborn angekommen, sollen die Paderborner, so eine Anekdote, den Pfau einfach geschlachtet und gegessen haben.

Die Universität der Informationsgesellschaft