Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Show image information
Show image information
Show image information
Show image information
|

Kultur-Exkursion zur Dortmunder Arbeitsschutz Ausstellung (DASA)

Ich rate Ihr Alter: Sagen Sie mir nur, ob Sie mit dem Zeigefinger oder mit dem Daumen auf dem Smartphone tippen. Nein, ganz so einfach ist es auch nicht, aber dennoch fällt auf, dass vor allem jüngere Smartphonenutzer eben diese mit dem Daumen entsperren, während Ältere hingegen den Zeigefinger dazu nutzen. Hat das etwas mit dem durch die japanische Firma NINTENDO bekannten Handheld zu tun – dem Gameboy? Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden. Aber dennoch hat das kleine Gerät dazu geführt, dass nach ihm eine Krankheit benannt wurde: Der Nintendo-Daumen – ähnlich störend wie der Tennisarm, der meist in Berufen mit exzessiver Mausnutzung auftritt. Doch wie können solche „Berufs“-belastungen vermieden werden?

Das Bundesministerium für Arbeitsschutz setzt sich mit genau solchen Fragen auseinander: Die Berufswelt der Menschen ändert sich: Vom Arbeiten unter schweren und lauten Druckerpressen, dem Arbeiten im Büro immer gebückt vor den flimmernden Monitor, bis hin zum Arbeiten mit Robotern, die mit ihren Armen Tonnen bewegen können. Der Durchschnittsmensch, der diese Gerätschaften bedienen soll oder mit / an ihnen arbeitet, hat sich allerdings kaum geändert. Okay er ist etwas größer geworden und wohlmöglich auch etwas schwerer, aber dennoch ist er immer noch so gebrechlich wie vor 500 Jahren. Leider lernt der Mensch, wie er Sicherheitsschalter in einer Maschine deaktivieren kann, wie er Schaltkreise überbrücken kann oder wie er Sicherheitsroutinen im Flugzeug deaktivieren kann, und das alles nur, weil er der Meinung ist, dass die Maschine dann ein bisschen schneller oder besser arbeitet. Somit wird auch die Arbeit beim Bundesamt für Arbeitsschutz niemals langweilig, denn die Faulheit des Menschen ist Grenzenlos. In der DASA sind nur ein paar „Faulheiten“ der Menschen dargestellt. Mit lustigen und dennoch spannenden Anekdoten wurden die Teilnehmer der Kultur-Exkursion aufgeklärt, wie sich manche Sicherheitsvorkehrungen, auch wenn sie so lästig sind, entwickelt haben, denn wollen wir ehrlich sein: Ein Arbeitsunfall entsteht oft dadurch, dass ein Mensch die ein oder andere Sicherheitsvorkehrung ignoriert hat, oder sie ganz deaktiviert hat.

Abgerundet wurde der Abend mit dem gemeinsamen Besuch des 121. Dortmunder Weihnachtsmarktes bei dem die Teilnehmer aus China, Deutschland und Jordanien die Gelegenheit nutzten, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

The University for the Information Society